Dein Link zu Reviews von PC-Hardware!
Aldi hat ab dem 18.2 mit dem Medion Akoya P6622 ein 15,6″ Notebook mit Intel Core i3-350M CPU sowie eine nVidia GeForce G310M Grafikkarte im Angebot. Zudem kommt bei dem Notebook die nee nVidia Optimus Technologie zum Einsatz. Als Betriebssystem gibt es Windows 7. Der Preis – 599€.
Der Core i3 350M entspringt der neusten Intel CPU-Serie, die auf dem Desktopmarkt auch als “Clarkdale” vermarktet wird. Im Gegensatz zu den Clarkdale Core i3 CPUs für den Desktop verfügt der Core i3 350M über 3 anstelle von 4 MB L3 Cache. Mit 2.26 GHz taktet die CPU natürlich deutlich niedriger als vergleichbare Desktop CPUs. Dieses vorgehen ist bei Notebookhardware allerdings üblich um die Leistungsaufnahme zu verringern. Die Performance der CPU ist für einen Großteil der Anwendung allerdings mehr als ausreichend.
Wie die Core i3 Serie für den Desktopmarkt unterstützt auf der 350M Hyper Threading. Die zwei reellen Kernen können also jeweils 2 Threads ausführen. Entsprechend erkennt Windows die CPUs als 4-Kern CPUs. Dies steigert die Performance gerade unter Multithreaded-Anwendungen, da die CPU besser ausgelastet werden kann. Leider fehlt der CPU (wie bei vergleichbaren Desktop CPUs) die VT-d Virtualisierung sowie die Beschleunigung für AES.
Bei der Grafikkarte greift Medion zu der nVidia G310M. Dieser verfügt über 16 ROPs, 512 MB Ram und ein 64 Bit breites Speicherinterface. Als GPU kommt der GeForce GT218 zum Einsatz, der im 40nm Verfahren gefertigt wird und Unterstützung für DirectX 10.1 bietet. Vergleichbar ist sie mit der GeForce G210 im Desktopmarkt. Wie dieser Test von PCGH zeigt, reicht die Performance der Karte für aktuelle Spiele nur bedingt aus. Beachten sollte man zudem, dass es gut möglich ist, dass die Mobileversion niedriger taktet und sich die Performance entsprechend nach unten verändert.Für Multimediainhalte ist die Karte aber gut geeignet, da sie aktuelle HD-Videos und (mit entsprechender Betaversion) auch Adobe-Flash beschleunigt.
Neu ist, dass Medion auf die nVidia Optimus Technologie setzt. Doch was genau ist nVidia Optimus?
Die nVidia Optimus Technologie wurde erst vor wenigen Tagen vorgestellt. Sie ermöglicht es im 2D-Betrieb (Office, Surfen im Internet) die dedizierte Grafikeinheit (GeForce 310M) zu deaktivieren. Für die Darstellung wird dann nur die GPU, die sich in der Core i3 350M CPU befindet genutzt. Die Umschaltung geschieht automatisch über den Treiber. Im 3D Betrieb wird die zusätzliche Grafikeinheit automatisch aktiviert. Die GPU in der CPU muss allerdings aktiviert bleiben, da diese für die Bildausgabe zuständig ist. Die GeForce G310M rechnet zwar die Bilder, gibt sie aber nicht selber aus. Die fertigen Bilder werden stattdessen über den PCIe-Bus zur IGP geschickt. Hierdurch entsteht eine minimale Latenz.
Das klingt auf den ersten Blick sicherlich interessant. Leider gibt es in der Praxis aber auch noch einige Probleme, wie Notebookcheck in einem entsprechenden Artikel ebenfalls feststellt. So funktioniert die Umschaltung aktuell noch nicht bei allen Anwendungen korrekt. Zudem ist die Leistungsaufnahme unter Last erhöht, die hier beide Grafikeinheiten aktiviert sein müssen. Doch der Knackpunkt ist im Akoya P6622 noch ein anderer. Mit der GeForce G310M setzt man auf die langsamste nVidia Lösung, die von Haus aus schon recht sparsam ist. Unter Last ist sie sicherlich etwas schneller als die integrierte Grafikeinheit der Intel CPUs. Viel Sinn macht Optimus mit diese Grafik vermutlich aber nicht, da die Einsparungen nur sehr gering sein dürften. Dafür bindet man sich beim Kauf an eine Technologie die noch sehr neu und aktuell auf Windows 7 beschränkt ist.
Werfen wir noch kurz einen Blick auf die übrigen Eckdaten. So gibt es 4GB Arbeitsspeicher, wobei Windows 7 nur in der 32 Bit Version vorinstalliert ist. Dies bedeutet, dass sich die 4GB nicht komplett nutzen lassen. Um die 4GB ganz nutzen zu können muss Windows 7 64 Bit installiert werden. Dies ist per Recovery CD möglich. Bei der Festplatte bietet man 500 Gigabyte. Dazu gibt es einen 8x DVD-Brenner sowie eine Webcam. Mit Maßen von 380 mm x 260 mm x 32,1–33,3 mm bei einem Gewicht von 2.9 kg inklusive Akku ist der P6622 sicherlich kein Leichtgewicht. Das Display setzt auf LED-Backlight und hat 1366 x 768 Pixel.
Unterm Strich hat Medion sicherlich ein preislich attraktives Angebot, dass wir aber trotzdem keinem empfehlen würden. Einer der Gründe ist nVidia Optimus. Mit der verwendeten GeForce G310M führt man die Idee von Optimus fast Abadsurdum. Zudem ist die Technologie erst wenige Tage alt und steckt noch etwas in den Kinderschuhen. Als Nutzer würde man vorerst den etwas unfreiwilligen Betatester spielen.
Eine interessante Alternative wäre z.B. das Acer Aspire 5740. So gibt es hier für ebenfalls 600€ ein Modell mit Core i3 430M, Radeon HD 5470, 320Gigabyte Festplatte und Windows 7 64 Bit. Mit 38,3 x 25 x 18 ist das Gerät zudem etwas kleiner, bietet aber nur ein 6 Zellen Akku.
Verwandte Themen
Tags: Aldi, aspire 5740 serie test, aspire 5740 test, Core i3, G310M, g310m test, geforce g310m, i3-430m, Im Detail, Medion, medion akoya p6622 review, Notebook, notebooks i3-430m, nVidia, nvidia g310m, nvidia geforce g310m, nvidia geforce g310m test, OEM, OEM-Angebote, Optimus, p6622 probleme 64, Test
Aldi Sued mit MEDION AKOYA P6622 ab dem 18. Februar…
Aldi hat ab dem 18.2 mit dem Medion Akoya P6622 ein 15,6″ Notebook mit Intel Core i3-350M CPU sowie eine nVidia GeForce G310M Grafikkarte im Angebot….
der Acer Aspire 5740 wirkt auf mich auch besser..
top reviews:
http://www.pc-reviews.de/top-reviews-und-artikel
link erscheint nach cache leeren demnächst oben bei pc-reviews.de! :)
gute Sache ;) Danke
Joah.. de P6622 ist halt wieder so irgendwas, aber nichts. In dem Preisbereich bringt Optimus nicht wirklich viel und ist eher Spielerei.
[...] Aldi gibt es mit dem MEDION AKOYA E6214 aktuell ein 15,6″ Notebook mit Intel Core i3-330m CPU und 4GB Arbeitsspeicher. Dazu gibt es eine 500Gb große Festplatte , einen DVB-T Tuner per USB, GB-Lan, WLAN, ein 8x DVD-Brenner und Windows 7. Die Ausstattung des Notebooks ist im Prinzip identisch mit dem P6622 des es im Februar gab. [...]