Pünktlich zur Vorstellung der Radeon HD 5450 hat Anandtech einen Test der neuen GPU veröffentlicht. Die Karte basiert auf der Cedar GPU, die die bislang günstige DirectX 11 Lösung darstellt. So verfügt die Karte über 4 ROPs, 8 Textureinheiten und insgesamt 80 Shadereinheiten. Der GPU-Takt liegt bei 650 MHz. Das Speicherinterface ist 64 Bit breit. Bei der Speicherausrüstung gibt es verschiedene Modelle. Auch die Art des Speichers ist unterschiedlich. Maximal soll die Karte mit 800 MHz schnellem DDR 3 versehen werden. Es soll aber auch Karten mit langsamerem DDR2 Speicher geben.

Am interessantesten an einer solchen Karte sind wohl die HTPC-Fähigkeiten. Anadtech hat diese sehr genau unter die Lupe genommen – mit durchaus erfreulichen Ergebnissen. So soll die Karte Bitstream-Audio unterstützen und vor allem auch bei HD_Material schnell genug für Vektor-Adaptive Deinterlacing sein. Allerdings funktioniert VA nur, solange “Smooth Video Playback” im Treiber deaktiviert ist. Wird die Funktion ebenfalls aktiviert, wird VA offenbar automatisch deaktiviert. Noch ist unklar, ob es sich um einen Bug im Treiber handelt oder ob die Karte wirklich nicht genug Power hierfür hat. Die kleinste nVidiai Karte – GeForce G210 – schneidet übrigens etwas schlechter ab als die AMD Lösung.

Nun die Benchmarks sind hingegen eher unspektakulär. Wie im Prinzip bei Grafikkarten in dieser Preisklasse zu erwarten, ist die Performance in Spielen nicht sehr hoch. In einigen Spielen reicht es zwar für spielbare Framerates, als “Gamer”-Grafikkarte ist die HD 5450 allerdings wohl kaum zu empfehlen. Sie liegt in allen Benchmarks ungefähr gleich auf mit der Radeon HD 4550, schlägt die G210 von nVidia aber deutlich.

Positiv fällt das Fazit zur Leistungsaufnahme aus. Hier verbraucht die Karte sowohl unter Idle als auch Last sehr wenig. Dank passiver Kühlung ist sie dabei auch unhörbar und eignet sich gut für HTPC Lösungen.

Unterm Strich ist die Radeon HD 5450 sicherlich keine neue “Traumkarte”. Sie löst in Sachen Performance die Radeon HD 4550 ab und zeichnet sich vor allem durch eine geringe Leistungsaufnahme sowie guten HTPC-Fähigkeiten aus. De perfekte HTPC Karte scheint die Radeon HD 5450 allerdings noch nicht zu sein.
Als Grafikkarte für Spielerechner ist die Karte hingegen eher nicht zu empfehlen. Sicherlich reicht die Leistung für das ein order andere Spiel. Wer aber regelmäßig Spielen möchte, sollte lieber zu einer Karte ab der Radeon HD 5670 aufwärts greifen. Diese gibt es ab ungefähr 80€.

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4 chips in 6 months reaches its end today, with the launch of the final chip in AMD’s Evergreen stack: Cedar. Cedar, the baby of the family, will be powering AMD’s bottom-tier cards.

Zum Test bei Anandtech (E)

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